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20.03.2017

Wegweisende Bestzeit

Thomas Frühwirth schraubt in Lissabon seine Halbmarathon-Bestzeit nach unten und ist für die Triathlon-Saison zuversichtlich.

Thomas Frühwirth startet mit einer persönlichen Bestzeit in die neue Saison. Der Steirer absolvierte am Sonntag den Lissabon-Halbmarathon in 49:08 Minuten.

„Die harte Arbeit im Rennrollstuhl-Training hat sich bezahlt gemacht“, war der Paralympics-Silberne von Rio 2016 mit seiner Leistung zufrieden.

Bei optimalen Bedingungen erwischte Frühwirth einen guten Start, aber nach rund drei Kilometern musste er die Spitzengruppe ziehen lassen. „Das war eine Qual, zu sehen, wie das Loch immer größer wird. Danach war es für mich ein Einzelzeitfahren.“

Nach 21 Kilometern fuhr der Steirer als Zehnter über die Ziellinie. „Um im Rennrollstuhl ganz vorne mitzufahren, braucht man eine sehr schmale Hüfte und lange Arme. Da ich beides nicht unbedingt habe, ist der Weg an die Weltspitze für mich unmöglich“, kennt Frühwirth seine Grenzen.

Für den Para-Triathlon, auf den er in dieser Saison wieder vermehrt den Fokus legen möchte, war die Leistungssteigerung aber ein mehr als positives Signal. Bevor sich der Ironman-Weltrekordler aber dem Swim-Bike-Run widmet, stehen noch weitere hochkarätige Rennrollstuhl-Bewerbe auf dem Programm.

Neben dem Linz-Halbmaraton wird Frühwirth auch den Boston- und den Hamburg-Marathon bestreiten. „Ich freue mich darauf und hoffe, dass ich nach dem Halbmarathon auch meine Bestzeit über die 42,195 km verbessern kann.“