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18.03.2017

Im Mutterland des Judo

Hochkarätiges Training: Kathrin Unterwurzacher hat sich in Japan Kraft und Technik für die Saison 2017 geholt.

Kathrin Unterwurzacher, Magdalena Krssakova und Michaela Polleres trainierten seit Ende im Mutterland des Judosports. Begleitet von Bundestrainer Marko Spittka verbrachten die Österreicherinnen drei Wochen in Japan.

Zunächst schlug die ÖJV-Abordnung in Tsukuba ihre Zelte auf. Danach ging es weiter in die Hauptstadt Tokio, wo man mit rund 270 Athletinnen aus fünf Nationen trainierte - angeführt vom japanischen Nationalteam.

Auch die besten japanischen Unversitäten waren in der Olympia-Stadt von 2020 mit von der Partie.

„Es fand zweimal täglich ein Randori-Training statt – mit 20 bis 30 Randoris pro Einheit als Minimum“, erklärt Marko Spittka, der von der Stimmung vor Ort einmal mehr angetan war.

Mit dem Trainingsfortschritt seiner Athletinnen war der Bundestrainer ebenso sehr zufrieden: „Ich denke, dass wir einen großen Schritt nach vorne gemacht haben“, so der Deutsche  

Von Tokio ging es dann noch weiter an die rennominerte Teikyo-Universität.

Für eine Schrecksekunde sorgte ein Erdbeben während den ersten Trainingstagen in Tsukuba. „Die ganze Judohalle hat gewackelt. Selbst die japanischen Trainer haben sich dabei erschrocken“, schildert Spittka. Zu Schaden ist dabei glücklicherweise niemand gekommen.